Am weitesten fortgeschritten sind die Arbeiten an der großen Annahme- und Behandlungshalle. Das Dach ist komplett geschlossen. Und auch der Fußboden wurde bereits zu 50 Prozent betoniert. Zukünftig wird von dort der Bioabfall in den Fermenter transportiert. Die Förderbänder mit einer Gesamtlänge von 45 Metern wurden montiert. Weiterhin konnten auch die Lüftungsrohre in den beiden Rottetunneln verlegt werden.
Was die Bakterien während der Vergärung im Fermenter nicht abgebaut haben, wird als Gärrest in einer Pressschnecke entwässert. Die dafür benötigte Siebschneckenpresse wurde Mitte August aufgestellt.
Das Presswasser wird als flüssiger Gärrest in  einen Gärrestspeicher gefüllt. Der Standort für den Speicher ist bereits gut erkennbar. Die kreisförmige Bodenplatte wurde betoniert. Anschließend begannen die Arbeiten zur Montage der Wandelemente.
Mitte September wird das Blockheizkraftwerk angeliefert und aufgebaut. Hier wird nach Inbetriebnahme der Anlage aus dem entstandenen Biogas Strom produziert, der anschließend in das Stromnetz eingespeist wird.