Mit wenigen Handgriffen können Geruchsbildung und das Anfrieren des Bioabfalls verhindert werden

Das Wichtigste bei der Sammlung von Bioabfällen ist es, die Feuchtigkeit im Behälter möglichst niedrig zu halten. Deshalb empfiehlt es sich, den Boden der Tonne mit etwas zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Dieses zieht die Feuchtigkeit auf, die sich am Tonnenboden sammelt. Bei Minusgraden im Winter erschwert das Zeitungspapier zudem das Festfrieren des Bioabfalls am Behälter. Tageszeitungen nehmen die Feuchtigkeit am besten auf. Illustrierte und Werbeprospekte dürfen nicht in die Biotonne, da sie nicht verwertet werden können.
Küchenabfälle können, bevor sie in die Biotonne entsorgt werden, bereits in ein wenig Zeitungspapier eingeschlagen werden. Das vermindert vor allem bei sommerlichen Temperaturen die Geruchsbildung sowie das vermehrte Auftreten von Ungeziefer. Außerdem sollte die Biotonne nicht in der prallen Sonne, sondern an einem möglichst kühlen und schattigen Standort aufgestellt werden. Der Deckel des Behälters muss grundsätzlich geschlossen sein.
Tritt besonders an heißen Sommertagen dennoch Ungeziefer in der Biotonne auf, hilft das Einstreuen von Düngekalk oder Gesteinsmehl. Beides ist in Baumärkten erhältlich.
Fragen rund um die Biotonne beantwortet gern der Kundenservice der SAS.