Ein Blick in die Restmülltonne und SAS-Mitarbeiter Olaf Wulff entdeckt jede Menge falsch sortierten Abfall

Der Mitarbeiter der SAS sortiert die Fehlwürfe in die richtigen Tonnen oder nimmt sie mit zum Wertstoffhof. Mit seiner Arbeit trägt er dazu bei, die Nebenkosten der Mieter zu senken.
Vier Container für Restmüll stehen in der Max-Planck-Straße. Eigentlich viel zu viele für die dort ansässigen Bewohner, denn es gibt nur sehr wenige Dinge, die zum Restmüll gehören, dazu zählen zum Beispiel Zigarettenkippen, gekochte Essensreste, Babywindeln, Hygieneartikel, verschmutzte Tücher, Lappen und Filter, Staubsaugerbeutel sowie Asche. Der meiste im Haushalt anfallende Müll sind jedoch Verpackungsmaterialien, Papier oder Bioabfälle, die getrennt entsorgt werden. In der Max-Planck-Straße stehen direkt neben den Restmüllbehältern Tonnen für Leichtverpackungen und Papier, in fußläufiger Entfernung befinden sich Sammelcontainer für Glas. Doch immer wieder landet der Müll falsch sortiert in der Restmülltonne. Dabei lässt sich mit der korrekten Sortierung richtig Geld sparen.

Mit dem SASabfallservicePlus Betriebskosten senken

„Wir stellen in Großwohnanlagen ein wesentlich höheres Abfallaufkommen pro Person fest als in Gebieten mit Einfamilienhäusern. Außerdem werden weniger Wertstoffe erfasst und der Anteil der Fehlwürfe ist höher“, erklärt SAS-Betriebsleiter Martin Schulze. Seit drei Jahren bietet das Entsorgungsunternehmen deshalb den SASabfallservicePlus und wendet sich damit direkt an private Vermieter und Wohnungsgesellschaften. Die Kosten für die Abfallentsorgung sind ein wesentlicher Bestandteil der Nebenkosten, der durch die Bewirtschaftung der Sammelplätze gesenkt werden kann. Natürlich profitieren davon auch die Mieter, denn die Entsorgungskosten werden von ihnen anteilig im Rahmen der Betriebskostenabrechnung gezahlt.

Weniger Restmüll - mehr Wertstoffe

Die Hausmüllentsorgungssatzung der Landeshaupt Schwerin gibt vor, wie viel Tonnen mit welchen Volumen am jeweiligen Standort vorhanden sein und wie oft diese entleert werden müssen.
„Häufig stehen zu viele Restmülltonnen zur Verfügung“. Hier setzt der SASabfallservicePlus an. „Zunächst reduzieren wir die Restmüllbehälter. Unsere Mitarbeiter kontrollieren dann die jeweiligen Sammelstellen, sortieren die Fehlbefüllungen um und sorgen so dafür, dass die Tonnen nicht überlaufen“, so Martin Schulze. Derzeit wird dies an 95 Sammelstellen am Großen Dreesch, in Neu Zippendorf und Mueßer Holz so gehandhabt.
Dort ist SAS-Mitarbeiter Olaf Wulff unterwegs. Vor den Entsorgungstagen fährt er die Stellplätze an und kontrolliert die Befüllung der Tonnen. „Fast alles, was ich im Restmüll finde, gehört eigentlich in die Gelbe Tonne“, so der 32-Jährige. „Aber auch Sperrmüll und Elektroschrott werden  oft falsch entsorgt. Das nehme ich dann mit zum Wertstoffhof.“ Der Schweriner ist Experte in Sachen Mülltrennung. Bevor er im Januar zum Abfallservice kam, arbeitete er selbst auf dem Wertstoffhof. Durch seine Arbeit sinken bei Vermietern und damit auch bei den Mietern die Kosten für die Abfallentsorgung. Die Leistung des SASabfallservicePlus kostet keinen Cent zusätzlich, sondern trägt sich allein aus einer Beteiligung an den erzielten Einsparungen.