Es kann auch gut gehen

Buch analysiert erfolgreiche und gescheiterte Partnerschaften

Schwerin • Der REMONDIS-Vorstandsvorsitzende Ludger Rethmann und der emeritierte Professor für Kommunalwirtschaft Michael Schäfer widmen sich dem Thema Öffentlich-Private Partnerschaften. Das Buch ist gerade beim Verlag Springer Gabler erschienen. Die Autoren gehen der Frage nach, warum einige Unternehmungen scheitern, gleichzeitig andere jedoch auch sehr erfolgreich am Markt bestehen. Die öffentliche Hand, wie zum Beispiel Kommunen oder Bundesländer, arbeiten bei bestimmten Projekten mit privaten Unternehmen zusammen. Beispiele wie etwa der Bau des Berliner Großflughafens BER, der Hamburger Elbphilharmonie oder des Bahnhofs Stuttgart 21 sind geprägt von zeitlichen Verzögerungen, Kostenexplosionen und Streitereien auf allen Ebenen. Die Unterschiede variieren von Branche zu Branche. Dies zeigt ein Blick unter anderem in die Abfallwirtschaft. Viele Projekte sind hier in den vergangenen Jahren gelungen und können eine positive Bilanz für alle Beteiligten ausweisen.

Als eines dieser positiven Beispiele wird die am 1. Juni 2005 gegründete Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS) vorgestellt. „Die Landeshauptstadt war gezwungen, Einnahmen zu generieren, um den Haushalt langfristig konsolidieren zu können und suchte einen verlässlichen und potenten Partner für die Zukunft“, sagt Matthias Dankert, der bei der städtischen Beteiligungsgesellschaft und bei der SAS Geschäftsführer ist. „Die Abfallwirtschaft gehört zu den Hauptstandbeinen von REMONDIS. Als privater Partner bringen wir langjähriges Know-how in die Gesellschaft ein“, ergänzt der von REMONDIS eingesetzte SAS-Geschäftsführer Andreas Lange.

srk

 

SAS-Geschäftsführer Andreas Lange ist begeistert von dem neuen Buch
SAS-Geschäftsführer Andreas Lange ist begeistert von dem neuen Buch