Optimierung der Touren
Schwerin • Die Kehrmaschinenflotte ist mit einem neuen Telematiksystem nachgerüstet worden. Damit sind die Fahrzeuge flexibler einsetzbar und umweltfreundlicher unterwegs. Außerdem soll es weniger Leerfahrten geben.
Die SAS hat ihre Straßenkehrmaschinen modernisiert. Das Unternehmen möchte damit die Touren weiter optimieren und die insgesamt acht Maschinen im Stadtgebiet effektiver einsetzen. „Es wird zum Beispiel genau erfasst, ob der Kehrbesen rotiert oder das Sauggebläse aktiv war. Mit dem eingebauten System können wir das Fahrzeug optimal einsetzen“, erläutert SAS-Betriebsleiter Markus Lange (Foto, l.) bei der gemeinsamen Auswertung der Ergebnisse mit Berufskraftfahrer Philipp Ehmig (r.).
So werden die gefahrenen Routen auch visualisiert und analysiert, um Leerfahrten zu reduzieren, Zeit zu sparen und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die Technik erkennt frühzeitig anstehende Wartungsintervalle, wie beispielsweise Wasserfüllstände zur Minimierung der Staubbelastung oder den Verschleiß der Kehrbesen, was Maschinenausfälle minimiert. Damit leistet das Schweriner Unternehmen einen weiteren Beitrag für den Schutz der Umwelt.
„Außerdem können wir auf besondere Ereignisse oder Ausfälle schneller reagieren und die Kapazitäten der Fahrzeuge bestmöglich nutzen“, hebt Markus Lange, der das Projekt betreut hat, die Vorteile hervor.
Darüber hinaus verfügen die Kehrmaschinen über KI-gestützte Kameras, die den Verschmutzungsgrad der Straßen messen. Nach einer Datenauswertung mit der Stadt wird über weitere Maßnahmen entschieden. Gegenwärtig plant der SAS-Betriebsleiter den Testbetrieb der neuesten Generation von Kehrmaschinen im Stadtgebiet. „Diese Modelle sind vor allem leistungsfähiger und leiser“, weiß Markus Lange. Er sieht darin vor allem eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.
maxpress/srk